Googles Rache: Gegenklage gegen Microsoft

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Im Streit um seinen chinesischen Projektleiter verklagte Microsoft Google. Der abgeworbene Ex-Mitarbeiter ist wichtig für die Asien-Pläne beider Unternehmen. Google klagt zurück.

Dr. Kai-Fu Lee, bis vor Kurzem in leitender Position bei Microsoft, wurde von seinem Ex-Arbeitgeber verklagt – und mit ihm sein neuer Brötchengeber Google. Der Suchmaschinenkrösus schlägt nun zurück: Die Gegenklage behauptet, Microsofts Klage sei nur ein Einschüchterungsversuch. Dies berichtet das Wall Street Journal heute.

Die Wettbewerbsklausel, die Lee verbot, bei direkten Konkurrenten von Microsoft anzuheuern, sei unwirksam, erklärte Googles juristische Mitarbeiterin Nicole Wong der Wirtschaftszeitung. Microsoft warf seinem Ex-Mitarbeiter die Verletzung von unterschriebenen Vertraulichkeitsvereinbarungen rund um Suchtechnologien und Geschäftspläne vor (wir berichteten). Offensichtlich scheint beiden Unternehmen der chinesische Markt mit seinen Wachstumschancen wichtiger zu sein als die in den USA oft sehr hohen Anwaltskosten. (mk)

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