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DOSSIERS

Die Zukunft des Fernsehens
HDTV schafft 1920 x 1080 Pixel

Wenn es nach den Medienmoguln in den USA und Japan geht, wird Fernsehen bald nur noch digital ausgestrahlt. In Spitzenqualität und mit Surround-Sound. Das klingt gar nicht übel, aber bei ARD und ZDF tut sich gar nichts.

von Hans Klumbies , Michael Hülskötter 0

Höhere Qualität

Die Zukunft des Fernsehens

München, 9. Juni 2006, 18 Uhr. Die deutsche Nationalmannschaft startet ihre Mission »Fußballweltmeister im eigenen Land«, und fast ganz Deutschland sieht Langweilfernsehen wie vor 30 Jahren. Nur Premiere-Abonnenten bekommen alle Spiele und alle Tore im digitalen HDTV-Format nach Hause geliefert. Die Abkürzung steht für High Definition TV. Und damit ist man schon ganz nah dran am Spielfeld. Der Ball rollt sozusagen durchs Wohnzimmer.

Die Öffentlichen senden nicht in HDTV
Was aber machen ARD und ZDF? Die können oder wollen nicht im neuen Hochglanz-TV senden. In den USA und in Japan sieht es da ganz anders aus: Dort werden sämtliche 64 Spiele der Fußball-WM 2006 im neuen Format unverschlüsselt ausgestrahlt. Schon längst ist in diesen Ländern das digitale Qualitätsfernsehen Wirklichkeit. So erleben derzeit rund vier Millionen US-amerikanische Haushalte ihr Programm in HDTV. In Japan sind es gar sechs Millionen TV-Anschlüsse, die damit Filme und Events empfangen. Die letzte Fußball-WM 2002 in Japan und Südkorea wurde übrigens auch schon in weiten Teilen der Erde so ausgestrahlt ausgenommen in Deutschland.
Mehr Details, mehr Schärfe, mehr Fernsehen mit HDTV soll sich ein neues Übertragungsverfahren durchsetzen, das den jahrzehntealten PAL-Standard ablösen wird. Die wesentlichen Unterschiede sind Bild- und Tonqualität sowie das Darstellungsformat.

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HDTV schafft 1920 x 1080 Pixel

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