Unheimliche Begegnung der viralen Art

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Der Wurm Sundor verbreitet “Nachrichten vom anderen Stern”. Weil sich die Aliens “nicht so gut auskennen auf den Festplatten”, löschen sie dort gleich mal das menschliche DatenKuddelmuddel.

Die Presseabteilung des britischen Antivirenherstellers Sophos zitiert im Zusammenhang mit dem neuen Sundor-Wurm den bekannten Sciene-Fiction-Autoren Douglas Adams mit “Don’t panic”.

Der PC-Schädling behauptet, von einem Außerirdischen zu stammen und zeigt ein Alien-Bild mit der englischen Nachricht “I’m the alien. Have a happy week. I liked your computer.”

Neben netten Grüßen richtet der Digitalfiesling noch ein paar andere Dinge aus: Er löscht Dokumente und Programme von der Festplatte, lässt Icons auf dem Desktop verschwinden und schaltet diverse Security-Programme ab. “Die gute Nachricht”, erklärt Sophos-Mitarbeiter Graham Clueley verschmitzt, “ist, dass die User wahrscheinlicher von einem Alien entführt werden, als dass sie diesen Schädling bekommen”. Sundor-A war in den Tagen, die er schon im Netz auftauchte, erstaunlich erfolglos bei dem Versuch, seine Alien-Nachrichten unter die Humanoiden dieses Planeten zu verteilen.

Dennoch sollten User natürlich ein Antivirenprogram installieren – nur, wer keine aktuellen Virensignaturen oder Windows-Updates geladen hat, kann von diesem digitalen Giftzwerg infiziert werden – selbst schuld. (mk)

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