HP-Deutschland-Betriebsrat fürchtet 1000 bis 2000 Stellenstreichungen

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Nach der Ankündigung von HP-Chef Mark Hurd, Arbeitsplätze weltweit zu reduzieren, erfahren nun die einzelnen Länder, womit sie zu rechnen haben. Interne Dienstleistungen wandern ins Ausland.

Nachdem gestern der Abbau von 14 500 Stellen bei HP weltweit angekündigt wurde, rollen in den einzelnen Ländern schon die ersten Köpfe. Bei HP in Deutschland wurden vom Geschäftsführer Ulrich Holdenried schon erste Kündigungen ausgesprochen.

Für den deutschen Zweig des Konzerns, so berichtet die Wirtschaftswoche, bedeutet dies vor allem eine Verlagerung von Dienstleistungen in Billiglohnländer. Der Betriebsrat berichtete dem Blatt, dass die Arbeitnehmervertretung hierzulande mit einem Abbau von 1000 bis 2000 Jobs rechnet.

Der Plan von HP-Chef Hurd ist für die deutsche Belegschaft nichts allzu Neues: In Europa hat die Verlagerung von Servicejobs in den Bereichen IT, Personalwesen und Finanzen bereits begonnen, berichtet das Wirtschaftsmagazin. HP-Europachef Bernard Meric überführt bereits seit einiger Zeit einfache Verwaltungsarbeit nach Indien – die Projekte für diese Aktion sind mit den niedlichen Begriffen “Sunflower” und “Daisy” benannt worden. Durch die schon laufende Aktion sind europaweit bisher 250 Jobs betroffen, 40 davon in Deutschland. Doch das ist nur ein Krümel gegen den neuen großen Personal-Kahlschlag des Unternehmens. (mk)

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