Google geht nach China

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Das Suchmaschinen-Unternehmen Google hat erste Aktivitäten auf dem chinesischen Markt angekündigt. Bis Oktober soll in China ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum entstehen.

Leiter des neuen chinesischen Google-Forschungsinstituts wird Nachrichtenagenturen zufolge Kai-Fu Lee, zuvor hochrangiger Microsoft-Mitarbeiter.

Das Engagement von Google in China dient nach Experteneinschätzung zwei Zielen. Zum einen will Google das Potential der chinesischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen erschließen, mit denen die eigene Einrichtung Kooperationsabkommen abschließen will. Zum anderen will das Unternehmen auf dem rasch wachsenden chinesischen Markt Fuß fassen, dessen Suchmaschinen-Sektor noch von nationalen Anbietern dominiert wird.

Kurz bevor diese Nachricht ihren Weg durch die Nachrichtenagenturen nahm, hatte Microsoft seinen Ex-Mitarbeiter schon verklagt – er würde Geschäftsgeheimnisse verraten. Unabhängig davon, ob die Klage Lees Job bei Google beeinträchtigt, will die Suchmaschinenfirma an ihren Plänen für das Reich der Mitte festhalten. (mk)

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