Vodafone will japanischen Markt mit Video-Telefonie erobern

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Nachdem Vodafone mit seinem japanischen Ableger Vodafone KK wenig Glück hatte, setzt der weltgrößte Mobilfunkanbieter auf dem schwierigen Markt auf eine Positionierung als Nischenanbieter für mobile Video-Telefonie.

Vodafone ist laut AFP auf dem japanischen Mobilfunkmarkt mit weitem Abstand die Nummer Drei und will nun offenbar Luxusnischen besetzen.

Der Mobilfunkanbieter hatte in den ersten fünf Monaten des Jahres nach einer missglückten Einführung von 3G-Telefonen fast 200 000 Kunden verloren und sucht nun sein Heil bei Spezialangeboten, die höhere Umsätze und Gewinne per Kunden garantieren sollen.

In insgesamt sechs Länder (darunter Großbritannien, Niederlande und Spanien) sollen japanische Kunden ab nächsten Monat Video-Telefonate führen können, die etwa einen Euro in der Minute kosten sollen, erklärt Vodafone seine Pläne in einem Dokument (PDF). (dj)

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