Studie: IT-Outsourcing geht drastisch zurück

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Das Beratungsunternehmen TPI sieht ein Ende der Outsourcing-Welle im IT-Bereich gekommen. Zwar gebe es in diesem Jahr immer noch einzelne Zuwächse; gegenüber dem Vorjahr hätten sowohl Anzahl der abgeschlossenen Verträge als auch Vertragsvolumina deutlich abgenommen.

Nach Einschätzung von TPI ist das Gesamtvolumen von Outsourcing-Verträgen im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr um 13 Prozent auf 23 Milliarden Euro gesunken.

Gleichzeitig spielten bei den Outsourcing- Vereinbarungen Umstrukturierungen eine immer größere Rolle. Der Nachrichtendienst ComputerWire nennt in diesem Zusammenhang sogar noch drastischere Zahlen. Bei den öffentlich bekanntgemachten Verträgen mit einem Volumen von mehr als einer Million US-Dollar sei die Gesamtsumme von 44,1 Milliarden Dollar auf 25 Milliarden gesunken – ein Rückgang um 43 Prozent.

Dass auch weiterhin Großverträge über Summen von mehr als 800 Millionen Euro abgeschlossen werden, ändert laut TPI wenig an dem Gesamtbild: Vereinbarungen in dieser Größenordnung machten in solchen Vereinbarungen nur einen Bruchteil der Gesamtsumme aus, die für Outsourcing ausgegeben wird. (dj)

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