Weekly RoundUp : Reflexe nach London

SicherheitSicherheitsmanagement

10 Tage ist es her, dass in London mehrere Bomben explodierten. In der Woche danach ließen sich die üblichen Reflexhandlungen auch in Bezug auf Datenschutz und Medienverhalten erkennen.

Fast sieht es so aus, als hätten sich auch im IT-Bereich bestimmte Routinen eingeschlichen, die nach Katastrophen regelmäßig greifen: Das Internet als Informationsmedium erlebt einen heftigen Boom; skrupellose Hacker versuchen, den Terroranschlag auszubeuten, und die Politik verlangt nach schärferen Maßnahmen.

Da ist es fast schon beruhigend, dass sich auch Datenschützer zu Wort melden und für Besonnenheit plädieren. Dass ausgerechnet staatliche Stellen mit ihrer fragwürdigen IT-Kompetenz die richtigen Entscheidungen treffen können, bezweifeln Experten wie Ken Young von IT Week ohnehin: Die Kostenkontrolle bei den schnell dahingeworfenen Sicherheitsgesetzen und Maßnahmen scheint niemand so richtig im Griff zu haben. (dj/mk)

Links zum Thema:
*
EU-Kommissar drängt auf längere Aufbewahrung von Telefon- und E-Mail-Daten
*
Datenschutzbeauftragter Sachsens gegen strengere Sicherheitsgesetze
*
Terror-Trojaner lockt mit Schreckensbildern
*
Bomben in London verändern Medienverhalten
*
Der biometrische Ausweis kann uns teuer zu stehen kommen

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen