Oracle passt Softwarelizenzen für Multi-Core-CPUs an

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Nach viel Druck aus der Industrie hat Oracle seine Lizenzpolitik an Prozessoren mit mehreren Kernen angepasst. Die einzelnen Cores werden noch immer berechnet – sozusagen als 75-Prozent-Prozessor.

Oracle will seine Lizenzpolitik an die neuen Dual- oder Multi-Core-CPUs anpassen. Zwar verspricht der Hersteller ein “einfaches und flexibles Lizenzmodell”, doch ganz so einfach ist es doch nicht. Weil die Anzahl der Prozessorkerne in einem Chip ansteigt, führt dies zu einem massiven Kostenzuwachs, wenn Software-Hersteller jeden Kern als eine ganze CPU rechnen.

Microsoft hatte schon vor einiger Zeit reagiert, indem es auch Multi-Core-Prozessoren als einen einzigen Prozessor sieht. Nicht so Oracle: Hier soll jeder Kern in zu 75 Prozent gezählt werden. Handelt es sich nur um Dual-Core-Systeme, muss aber kein Aufpreis für den zweiten Core bezahlt werden.

Der Datenbankhersteller hat die neuen Lizenzen im Netz bereitgestellt. (mk)

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