Broadcom: Böse Zahlenmanipulation?

NetzwerkeTelekommunikation

Wegen der irregulären Verbuchung von Optionsvergütungen muss der Kommunikations-Konzern möglicherweise Abschreibungen im Umfang von bis zu 600 Millionen Euro vornehmen.

Broadcom teilte gestern noch mit, dass obendrein die Möglichkeit bestehe, dass die Quartalsabschlüsse bis ins Jahr 2000 zurück revidiert werden müssten. Betroffen sei auch der Bericht für das erste Quartal 2006.

Erhöhter Wertberichtigungsbedarf bestehe für die Zeit im Sommer 2000. Seinerzeit hätten nahezu sämtliche Mitarbeiter Aktienoptionen als Gehaltsbestandteil erhalten. Zugleich habe der Aktienkurs im Vergleich zum Ausübungspreis ungewöhnlich hoch gelegen.

Indizien dafür, dass sich die Gründer Henry Samueli und Henry Nicholas oder die drei in dieser Zeit amtierenden CEOs auf eigene Initiative hin bereichert hätten, gebe es aber nicht. (rm)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen