Verschlüsselung: Virtual Secure Drive 1.0
Einfacher Datenschutz

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Die Software Virtual Secure Drive legt wichtige Informationen per AES-256-Verschlüsselung in passwortgeschützten Containerdatein ab. Überzeugend sind vor allem die einfache Handhabung und der günstige Preis.

Testbericht

Verschlüsselung: Virtual Secure Drive 1.0

Sensible Daten bedürfen eines besonderen Schutzes. Um diesen zu gewährleisten, legt Virtual Secure Drive wichtige Informationen per AES-256-Verschlüsselung in passwortgeschützten Containerdateien sicher ab. Das Programm zeigt diese Dateien als virtuelle Festplatten-Laufwerke an, auf denen der Anwender seine Files speichert und aufruft. Die Dateien werden beim Zugriff bequem im Hintergrund ver- und entschlüsselt.

Der Anwender kann beliebig viele Containerdateien anlegen und auf bis zu acht gleichzeitig zugreifen. Bevor zum ersten Mal Daten gespeichert werden, muss ein virtuelles Laufwerk wie eine normale Festplatte formatiert werden. Virtual Secure Drive unterstützt dabei die Dateisysteme FAT, FAT32 und NTFS. Die Größe des Laufwerks kann der Nutzer frei wählen. Im Test dauert das Formatieren von 1 GByte auf einem Athlon 2,6 GHz 30 Sekunden.

Die virtuellen Laufwerke müssen einzeln per Passwort mit der Festplatte verbunden werden. Für einen schnelleren Systemabschluss lassen sich alle angebundenen Laufwerke aber auch komfortabel auf einmal trennen. Virtual Secure Drive unterscheidet dabei zwischen einer sicheren und einer schnellen Trennung. Im sicheren Modus hängt die Software die Laufwerke nur ab, wenn keine Dateien geöffnet sind. Bei einer schnellen Trennung wird dagegen ein Datenverlust riskiert.


Beschränkter Funktionsumfang

Verschlüsselung: Virtual Secure Drive 1.0

Um mehrere Benutzer auf einzelne Laufwerke zugreifen zu lassen, können unterschiedliche Passwörter vergeben werden. Der Funktionsumfang der Software beschränkt sich allerdings auf lokal nutzbare Container andere Programme zur Containerverschlüsselung wie etwa das gleich teure Steganos Safe 7.1.3 leisten mehr. So kann der Anwender seine Datensafes zwar auf einen Memory Stick übertragen, unterwegs aber ohne installiertes Virtual Secure Drive nicht einmal lesend auf die Daten zugreifen. Für die sichere Weitergabe von Dateien an einen anderen Nutzer ist das Tool daher nicht geeignet.

Weiterhin fehlt ein Dateishredder, mit dem Dateien, die versehentlich nicht im sicheren Container gespeichert wurden, zuverlässig gelöscht werden können. Zwar lässt sich Virtual Secure Drive einfach bedienen, enttäuschend ist jedoch der Funktionsumfang, der sich auf die reine Containerverschlüsselung ohne Zusatzfeatures beschränkt. Steganos Safe ist hier in jedem Fall vorzuziehen.


Testergebnis

Verschlüsselung: Virtual Secure Drive 1.0

Hersteller: Digital Tainment Pool
Produktname: Virtual Secure Drive 1.0

Internet: Digital Tainment Pool Homepage
Preis: 25 Euro (Aktuelle Software im testticker.de-Softwareshop)

Das ist neu
– wahlweise schnelle oder sichere Trennung
– Formatierung mit FAT, FAT32 und NTFS
– acht virtuelle Laufwerke gleichzeitig nutzbar

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme : Windows ME/2000/XP
Prozessor: Pentium III/400 MHz
Arbeitsspeicher: 64 MByte

Pro & Contra
+ einfache Handhabung, günstiger Preis
– Container unterwegs nicht nutzbar
– kein Dateishredder

Gesamtwertung: befriedigend
Leistung (40%): befriedigend
Ausstattung (30%): befriedigend
Bedienung (30%): gut