VeriSign übernimmt Security-Forschungsunternehmen

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Der Anbieter von Security-Software hat für 40 Millionen iDefense übernommen und damit das eigene Portfolio um ein hochkarätiges Forschungsunternehmen ergänzt.

iDefense hat sich einen Namen damit gemacht, ein Netz aus etwa 200 freien Mitarbeitern in 31 Ländern aufzubauen, die sich mit der Suche nach Schwachstellen in allgemein verbreiteter Software befassen. VeriSign hätte so etwas auch gerne – und kauft die Security-Forscher.

iDefense informiert die Software-Anbieter über die aufgedeckten Schwachstellen. Bevor die Hersteller ihre Patches dann offiziell fertig haben, erhalten Kunden der “Sicherheitswühlmäuse” bereits “Pre-Patches”, die vor den schlimmsten Übeln der gefundenen Lecks schützen.

VeriSign will die Dienstleistung von iDefense dem vorhandenen Kundenstamm zugänglich machen und so seine Angebote attraktiver gestalten. Bei dem Kaufpreis von 40 Millionen US-Dollar hat es sich nach Angaben der beiden Firmen um eine Barzahlung gehandelt. (dj)

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