Telekom gibt im Gebührenstreit mit der EU klein bei

BreitbandNetzwerkeTelekommunikation

Um ein Verfahren wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung zu vermeiden, zieht die Telekom ihren Antrag auf höhere Gebühren für das so genannte Line Sharing zurück.

Die Deutsche Telekom ist mit ihrem Vorhaben, höhere Gebühren für das Vermieten ihrer Leitungen an Konkurrenten zu verlangen gescheitert. Das berichtet die Financial Times Deutschland. Wegen eines von der EU angedrohten Verfahrens wegen Missbrauchs von Marktmacht wird die Telekom einen entsprechenden Antrag bei der Regulierungsbehörde zurückziehen.

Beim so genannten Line Sharing mieten Provider die Telekom-Leitung zum Kunden für den Internet-Zugang, während der Telefonanschluss bei der Telekom bestehen bleibt. Die dafür anfallenden Gebühren hatte man erst im letzten Jahr von 4,77 Euro auf 2,43 Euro gesenkt, wollte dies nun jedoch unter Hinweis auf höhere Kosten wieder rückgängig machen. (dd)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen