X-Box-Modder verurteilt

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In Großbritannien kam es erstmals zu einem Urteil gegen einen Anbieter modifizierter X-Box-Spielkonsolen. Über das Internet vertrieb der Student Konsolen, die neben dem Modding-Chip mit Riesen-Festplatte und zahlreicher illegaler Software ausgestattet waren.

Ein 22-Jähriger Brite wurde für den Verkauf illegal veränderter X-Box-Konsolen zu insgesamt 140 Sozialstunden und zur Übernahme der Gerichtskosten in Höhe von 1.110 Euro verurteilt. Das berichtet ?The Register?.

Dabei veränderte der Student herkömmliche Spielkonsolen, die in England um die 150 Euro kosten, durch den Einbau eines Modding-Chips und einer 200 GByte-Festplatte auf der sich zudem um die 80 illegal kopierte Spiele befanden. Dieses Bundle bot der Verurteilte über seine Website für circa 560 Euro an.

Auf diese Verkaufsseite wurde der Branchenverband der Spieleentwickler ELSPA (Electronic & Leisure Software Publishers Association) aufmerksam und setzte die Behörden in Kenntnis.

Vor knapp einer Woche sagte Microsoft-Gründer Bill Gates, man habe nichts gegen kompatible X-Boxen mit eigenen Erweiterungen. Allerdings meinte er damit weniger illegale Modifikationen wie sie der 22-Jährige Brite vorgenommen hatte – er sprach vielmehr von dem Vorhaben, Lizenzen für den Nachbau der X-Box an Drittanbieter zu verkaufen (wir berichteten). (ah)

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