Microsoft wieder vor Gericht: Monopolvorwurf

Software

Der Pionier des Pen-Computing, die US-Firma Go, verklagt Microsoft wegen Wettbewerbsbehinderung.

Vor dem zuständigen US-Bezirksgericht in San Francisco erhob Jerrold Kaplan, der Gründer von Pen-Computing-Pionier Go, Klage gegen Microsoft wegen Wettbewerbsbehinderung, Diebstahl von geistigem Eigentum.

Go entwickelte vor Jahren Systeme zur Eingabe von Informationen in PCs mit Hilfe von Schreibstiften statt der konventionellen Tastatur. Microsoft hat angeblich PC-Hersteller wie Compaq, Fujitsu und Toshiba dazu gezwungen oder verlockt, Go zu ignorieren. Der Klageschrift zufolge habe Microsoft dieselben unfairen Taktiken gegen Go angewendet wie gegen Netscape, Sun, Novell und andere Unternehmen.

Microsoft-Sprecherin Stacy Drake bezeichnete die Vorwürfe als haltlos. Jerrold Kaplan hatte erst im April die Besitzrechte an seiner alten Firma wiedererlangt. (fe)

Autor: fritz
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen