Projektor in der Hosentasche

KomponentenWorkspaceZubehör

Mit Hilfe von LEDs statt Glühbirnen konnte Mitsubishi einen Projektor bauen, dessen Grundfläche kleiner ist als eine Musik-CD-Hülle und dessen Stromverbrauch sich in Grenzen hält.

Mitsubishi hat es geschafft: Man hat ein kleines mobiles Gerät entwickelt, das sogar eine zahlungskräftige Zielgruppe findet und genügend Gewinnmargen abwerfen kann – und preiswert ist es für diese Gruppe dennoch: die Marketingleute, die uns nun überall mit ihren unsäglichen Präsentationen auf die Nerven gehen können.

Im September soll es in den USA den PocketProjektor geben, den sich alle Präsentatoren als kleines handliches Gimmick wünschen: Er passt in jede Aktentasche (oder auch mal in aufgeplusterte Hosentaschen) und wiegt nur 450 Gramm. Mit einem Preis von knapp 800 Dollar ist das Gerät sogar erschwinglich.

Für die Beleuchtung hat man sich etwas vom Markt für Taschenlampen abgeschaut: LEDs statt Glühbirnen. Das spart Strom, Platz und Hitzeentwicklung. Durch die ungewohnte Lichtquelle und einen neuen DLP-Chip von Texas Instruments ist der Projektor wesentlich kleiner sein als bisherige Projektoren; er braucht zudem keine Kühltechnik, ist in den technischen Daten zu lesen (PDF-Download hier). Die LEDs machen ihn jedoch nicht für große Präsentationen tauglich, wenn das Publikum Probleme mit dunklen Räumen hat – in heller Umgebung liefern die LEDs mit bis zu 250 Lux noch nicht genügend Leuchtkraft.

Der Projektor kommt mit S-Video-, Video-Cinch-Eingang und D-Sub-Eingang für den Computer und stellt Signale bis zu einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln dar. (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen