Unix-Ritter ziehen ins letzte Gefecht

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Nachdem Novell öffentlich agitierte, die Rechte an Unix seien nie komplett an die SCO Group gegangen und SCOs Rechte anfocht, klagten die Patentjäger von SCO gegen “falsche Behauptungen”. Ein Richter entschied nun, dass der Fall wieder aufgenommen werden muss.

Bezirksrichter Dale Kimball weigerte sich heute zum zweiten Mal, den Streitfall zwischen Novell und SCO abzusetzen, berichtet die Salt Lake Tribune – die Parteien müssen sich vor Gericht einigen. Kimball hörte vor fünf Wochen die mündlichen Argumente beider Seiten und entdeckte kein Ende des Streits – die Kombattanten müssen sich also nun zur finalen Schlacht rüsten.

Der Ausgang des letzten Kampfes wird auch starke Auswirkungen auf den Fall “IBM gegen SCO” haben. Big Blue wird darin vorgeworfen, in Linux auch Code aus dem “geschützten” Unix zu verwenden.

IBM und Novell sind nur zwei der Unternehmen, die im Rechtsstreit mit SCO liegen. SCO hatte auch zwei Unternehmens-Nutzer von Linux, DaimlerChrysler und Autozone, verklagt. Im Gegenzug verklagte die Linux-Firma Redhat wiederum SCO. (mk)

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