Handyvirus verbreitet sich

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Erstmals hat es ein Mobilfunkvirus geschafft, sich in größerem Umfang zu verbreiten. Die “Luftübertragung” per Bluetooth schleppte den Virus nach England ein.

“ComWarrior” ist per Bluetooth in ein Handy geraten, das eine urlaubende Engländerin am Mittelmeer anlässlich eines Segeltörns angeschaltet mit sich herumtrug. Bevor sie sich der Gefahr bewusst wurde, steckte sie auch die Bluetooth-Telefone einiger Kollegen an.

Nun warnt die Antivirenfirma F-Secure erneut vor dem Schädling, der bereits im März Angst vor einer globalen Epidemie auslöste. Die Verseuchung fiel auf, nachdem der mobile Poltergeist MMS-Nachrichten an die eingetragenen Kontakte versendete. Der mobile Digitalfiesling hatte sich bislang nur in kleinen, isolierten Ausbrüchen in verschiedenen Ländern gezeigt, wurde aber nach wie vor als ungefährlich eingestuft – denn anders als die Viren und Trojaner für PCs versendet der Wurm nur eine oder zwei MMS-Meldungen mit seinem Code pro Nacht.

“Etwas besser programmiert könnte der Schädling sich aber schnell verbreiten”, warnt F-Secure. In öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man also tunlichst sein Gerät abschalten. (mk)

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