Disaster-Recovery-Programme
Katastrophen-Schutz

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Totalverlust des Servers! Jetzt hilft nur noch eine Disaster-Recovery-Prozedur. Das Verfahren ist der normalen Datensicherung weitaus überlegen, wie folgender Vergleich zeigt.

Diese Produkte haben wir verglichen

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Acronis True Image Enterprise Server 8.1
Symantec Livestate Recovery Advanced Server 3.0
Ultrabac UBDR Pro 8.0
Computer Associates Brightstor Arcserve Backup r11.1


Möglichkeiten bei Servercrash

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Es ist das Schlimmste, das einem Administrator passieren kann: Eine Spannungsspitze in der Stromversorgung, ein Wasserschaden oder Feuer legt den Server lahm. Es reicht auch schon, wenn der Rechner wegen eines logischen Fehlers auf der Systempartition nicht mehr hochfährt. Dann sind zwar sämtliche Daten noch vorhanden, ein Zugriff ist aber nicht möglich. Das Wiederherstellen klappt auch nicht, da das Datensicherungsprogramm nicht aufgerufen werden kann.

Jetzt hilft nur noch eine Disaster-Recovery-Prozedur, auch Bare Metal Restore genannt. Das Verfahren ist der normalen Datensicherung mit Backup-Programmen auf Band oder auf ein anderes Medium überlegen. Denn diese Datensicherung ist in erster Linie dazu geeignet, einzelne gelöschte Dateien oder auch ganze Partitionen wiederherzustellen. Doch das funktioniert nur solange, wie das Betriebssystem des Servers arbeitet und der Zugriff auf das Sicherungsmedium möglich ist.

Prinzipiell hat ein Administrator bei einem Servercrash zwei Möglichkeiten zur Wiederherstellung der Bootpartition eines Servers. Entweder er nutzt ein normales Backup-Programm inklusive der Disaster-Recovery-Option, wie sie von den meisten Herstellern angeboten wird. Im Testfeld gehören folgende CA Brightstor Arcserve 11.1, Veritas Backup Exec 10.0, Novastor Novabackup 7.2 Server Edition und Dantz Retrospect 7.0 für Windows in diese Sparte. Alternativ kann der Admin ein spezielles Disaster-Recovery-Werkzeug (DR-Tool) wie die Testkandidaten Acronis True Image Enterprise Server 8.0, Ultrabac Disaster Recovery (UBDR) Pro 8.0.0 und Symantec Livestate Recovery Advanced Server 3.0 einsetzen.


Acronis True Image Enterprise Server 8.0

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Ein sehr leistungsfähiges, schnelles und zugleich einfach bedienbares Disaster Recovery ermöglicht True Image Enterprise Server 8.0. Dank der übersichtlichen Management-Konsole und SMTP eignet sich die Enterprise-Version auch für große Netzwerke mit vielen Servern. Sehr gut ist auch die Remote-Funktionalität.


Zeitaufwand für Wiederherstellung

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Auf einem Acer-Altos-G710-Server sind auf einem Raid-5-System drei logische Datenträger eingerichtet. Der erste beinhaltet neben der Systempartition noch eine Datenpartition. Datenpartitionen können mit einer normalen Backupsoftware wiederhergestellt werden. Da es jedoch um die Wiederherstellung der Systempartition geht, wird möglichst nur eine Sicherung dieser Systempartition durchgeführt, falls notwendig inklusive der vorbereitenden Arbeiten für eine Wiederherstellung wie Erstellung der Disaster-Recovery-Disketten. Gemessen wird hier die reine Sicherungszeit. Dann wird ein Ausfall simuliert, indem die Tester die Bootpartition löschen. Die übrigen Datenpartitionen verbleiben auf dem Server.

Anschließend wird die Disaster-Recovery-Prozedur durchgeführt, um die Systempartition wiederherzustellen, die noch verbliebenen Datenpartitionen aber möglichst nicht zu verändern. Da die Wiederherstellung in keinem Fall völlig ohne manuelle Eingriffe erfolgt, die Rücksicherungszeit allein aber nicht ausschlaggebend ist, wird der gesamte Zeitaufwand für die Wiederherstellung ab Rechnerstart ermittelt. Ausschlaggebend ist hier, ob eine Rücksicherung in 10 bis 15 Minuten gelingt, oder ob eine halbe Stunde und mehr zu veranschlagen sind und wie problemlos der Prozess abläuft.


Testergebnisse im Überblick

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Autor: natalie
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