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Plasma- und LCD-Technik
Wie Flatscreens funktionieren
High Definition Television (HDTV)
Plasma- und LCD-Technik
Die großformatigen LCD- und Plasma-TV-Geräte lassen schnell erkennen, dass das normale Fernsehbild grobkörnig und flimmernd ist. Hinter dem Kürzel HDTV stehen daher Bemühungen, die Qualität zu verbessern. Obwohl angestrebt, ist dabei noch kein Weltstandard herausgekommen. Japan, die USA und Europa verfolgen verschiedene Wege. Gemeinsam ist ihnen nur die Verwendung digitaler Übertragungstechnik und eine deutliche Steigerung der übertragenen Bildpunkte.
Immerhin ist das Ganze schon so weit gediehen, dass Premiere im Spätherbst 2005 mehrere Kanäle im neuen Superformat anbietet und ProSieben ausgewählte Filme parallel zum alten Verfahren auch in HDTV ausstrahlt. Derzeit gibt es lediglich einen Demokanal von Astra im Testbetrieb. HDTV wird sich bei uns wohl aufs Satellitenfernsehen beschränken. Bei DVB-T ist die momentane Bandbreite zu gering.
HDTV-Auflösung
Zwei Auflösungen haben sich als gängig herauskristallisiert: 1080i bezeichnet eine Technik, die mit 50 Halbbildern pro Sekunde arbeitet und eine Auflösung von 1920 x 1080 Punkten bringt. Parallel dazu gibt es 720p, das 50 Vollbilder pro Sekunde mit einer Auflösung von 1280 x 720 überträgt. Obwohl 720p nominell eine geringere Auflösung hat, erreicht es durch die Vollbildtechnik in etwa dieselbe Darstellungsqualität. Welche Variante sich auf Dauer durchsetzt, steht noch in den Sternen.
Ein eigenes Logo namens »HD ready« soll der Verunsicherung der Käufer gegensteuern. Geräte, die es tragen, müssen beide Auflösungen beherrschen, eine vertikale Mindestauflösung von 720 Zeilen aufweisen und sowohl die europäische Wiederholrate von 50 Hz als auch die in Japan und den USA üblichen 60 Hz verarbeiten können. Als Eingänge fordert das Gütesiegel neben einem YUV-Eingang auch eine digitale Schnittstelle. Zusätzlich müssen die Geräte den Kopierschutzmechanismus HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) korrekt behandeln. Er muss fest per Chip in der Hardware des Receivers und des Fernsehers verankert sein. Ansonsten erscheint eine geschützte Sendung nur als Schneegestöber.
Damit möchten sich die Anbieter von Filmen die Möglichkeit vorbehalten, bestimmte Filme zwar darzustellen, aber die Aufzeichnung zu verhindern.






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