DVDs abspielen & genießen
Software-Player und Wiedergabe

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Hautnah und haarscharf, auch als Standbild. eine bessere Bildqualität als auf DVD gibt es daheim nicht. Die Player von Cyberlink oder Intervideo kommen mit praktisch allen Formaten klar.

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Klar stehen im Arbeitszimmer lauter anständige Arbeitsgeräte, Computer und so, was denn sonst. Doch kaum ist der Steuerprüfer aus der Tür: DVD einlegen, Sound hochfahren und den Flachbildschirm Richtung Sofa drehen schon wird prickelndes Kino draus. Komplett absetzbar.
Wer »Filme« sagt, meint DVD. Und da scheint heute nichts mehr unmöglich. Im Wohnzimmer steht ein pfiffiger Player, der auch DivX auf den Fernseher spielt, der Chef schraubt sich im Keller einen Videobeamer vor die Heimkinoleinwand, und der Nachbar klappt im Englischen Garten seinen Laptop auf und freut sich auf »Columbo«. Player-TFT-Kombi für die Rücksitze, am besten gleich mit DVD-Wechsler, falls wir im Stau stecken bleiben? Gibt es alles. Besonders die Projektoren für zu Hause haben sich in letzter Zeit mehr und mehr nach vorn gespielt, weil sie leiser und allmählich finanzierbar geworden sind.
Auf neuen Rechnern ist fast immer schon ein Abspielprogramm installiert falls nicht, gibt es immer noch den Windows Media Player. Beliebte Abspielsoftware, die DVDs auf den Monitor bringt, ist beispielsweise PowerDVD von CyberLink oder WinDVD von InterVideo, die momentan beide in der Version 6 erhältlich sind.


Videoauflösung

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Alle haben im Prinzip dieselben Funktionen und Extras. Ein Schnappschuss aus dem laufenden Film zum Beispiel geht in die Zwischenablage und ist rasch als eindrucksvoller Bildschirmhintergrund aufgezogen. Ansonsten liegen die Unterschiede eher in der Aufmachung. Auch die Stopp-, Start- und Pausensymbole sind überall gleich, selbst wenn die Steuerelemente noch so futuristisch daherkommen. Das Design lässt sich durch eine große Auswahl unterschiedlicher Skins fast beliebig verändern. Dazu noch eine ordentliche Soundkarte und ein passendes Dolby-System, und Ihre Ohren werden Augen machen.

Je grösser, desto Punkt.
Mit anderen Worten: Die Auflösung des Videos bestimmt die Qualität. Das liegt einfach daran, wie Filmbilder aufgebaut sind. Filme im PAL-Format haben zum Beispiel immer eine Größe von 720 x 576 Bildpunkten. Das wird sich hierzulande erst ändern, wenn sich der HDTV-Standard durchsetzt. Breitere Monitore oder Grafikkarten, die besser auflösen, haben auf diese PAL-Einstellung überhaupt keinen Einfluss. Eine fixe Anzahl von Pixeln bleibt eine fixe Anzahl von Pixeln. Wer vergrößert, vergrößert lediglich die einzelnen Bildpunkte. Wenn Sie eine Grafikkarte haben, die auf 1280 x 1024 Pixel eingestellt ist, ändert dies nichts an der Bildgröße von 720 x 576 Pixeln, ebenso wenig wie der Einsatz eines Großbildfernsehers. Das merken Sie sofort, wenn Sie auf Vollbildanzeige schalten. Dann werden meist die einzelnen Pixelquadrate sichtbar, und die Qualität sinkt augenfällig.


Komprimierung

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Wie stark komprimiert das Material ist, macht den zweiten Faktor aus, der den optischen Eindruck bestimmt. Damit ganze Filme auf eine DVD passen, rechnet sie die Brennsoftware herunter und nimmt dabei Verluste in Kauf, die das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnimmt. Die gängige MPEG-Komprimierung fasst zum Beispiel Farbtöne zusammen. Dadurch können aber Artefakte entstehen; die Farbflächen erscheinen dann »zerrissen«. Solche Fehler sind typische Merkmale schlecht produzierter Editionen.
Ganz Schlaue, die ihre DVDs international bei eBay abstauben, sollten übrigens darauf achten, dass die Scheiben den richtigen Regionalcode tragen (RC 2 für Deutschland). Releases aus den USA (RC 1) laufen bei uns standardmäßig nämlich gar nicht.

Autor: swasi
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