Musiksoftware
Schallplatten digitalisieren

WorkspaceZubehör

Um das letzte Qäntchen Qualität bei der Digitalisierung von Schallplatten herauszuholen braucht man gute Software.

Musik Cleaning 2005 deluxe

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Die gelungene Bediener-führung zeitigt schnelle Erfolge. Selbst schwierige Fälle löst das Programm und optimiert, wo es nur geht.

Den besten Gesamteindruck vermittelt das auf die Verbesserung von Schallplatten und Kassetten spezialisierte Magix Music Cleaning Lab 2005 Deluxe. Es führt zu schnellen Ergebnissen dank einfachster Bedienung und guter Funktionalität. Erklärende Videos und Assistenten liefern Hilfestellung mit Anleitung zur richtigen Vorgehensweise. Aber auch für Tüftler ist etwas geboten: Es gibt genügend Regler und Filter, die das Ausgangsmaterial verbessern.


Steinberg Clean

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Nach einer gehörigen Einarbeitungszeit belohnt das Programm durch viele Funktionen, die aus nahezu jedem Eingangsmaterial das Optimum herausholen.

Steinberg Clean ist ebenfalls auf das Digitalisieren und Verbessern von Analogaufnahmen spezialisiert. Im Vergleich mit anderen Produkten bietet es den größten Funktionsumfang. Ohne Studium des Handbuchs tut sich ein Ungeübter schwer im Umgang mit dem Programm. Der Hersteller hat sich radikal von allem abgewandt, was man als Windows-Nutzer gewöhnt ist. Hat man sich erst mal eingearbeitet, ist das Programm ein leistungsfähiges Werkzeug, das gute Ergebnisse hervorbringt.


MP3 Maker

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Zum Rippen von CDs und Verwalten von digitaler Musik ist das Programm gut geeignet. Die Nachbearbeitung von Analogmaterial gelingt dagegen nur bedingt.

Ähnlich wie Cleaning Lab glänzt auch Magix mp3 maker centurion 2005 durch einfache Bedienung und großen Funktionsumfang. Der ist prinzipiell mit dem der Konkurrenz von Pinnacle vergleichbar. Im Gegensatz zu diesem gibt es aber grundlegende Filter, die auch analoge Aufnahmen restaurieren und typische Störungen beseitigen. Hilfestellung gewährleisten auch hier wieder Beispielvideos und Assistenten.


Steinberg My MP3 Pro

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Ausstattung, Bedienung und professionelle Optik stellen zufrieden. Solange es sich nicht um analoge Aufnahmen handelt, stimmen auch Funktionen und Ergebnis.

Ausstattung, Bedienung und professionelle Optik stellen zufrieden. Solange es sich nicht um analoge Aufnahmen handelt, stimmen auch Funktionen und Ergebnis.


Kostenlose Software

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Die bei Apple- und Windows-Rechnern mitgelieferten Anwendungen iTunes und Windows Media Player (WMP) rippen und verwalten ebenfalls Musiksammlungen. Die Aufnahme über die Soundkarte und Verbesserung des Materials gehören nicht zu ihren Stärken. Beim Management und Brennen einer Mediensammlung laufen sie dagegen zu Höchstform auf.
Gerade iTunes ist ein leistungsfähiges Werkzeug. Die Bedienung ist übersichtlich, und trotz relativ geringer Programmgröße sind alle wichtigen Funktionen vorhanden. So genügt es etwa, eine Playlist oder einzelne Musikdateien zu markieren und den Burn-Knopf zu drücken, um aus der Musiksammlung eine Audio-CD zu erzeugen. Dabei wandelt iTunes komprimierte Musikstücke on the fly in das unkomprimierte Format einer Audio-CD um.
Die Oberfläche des Windows Media Players ist dagegen etwas unübersichtlich und mit Bedienelementen überfrachtet. Das Brennen von MP3-Dateien dauert hier länger. Statt on the fly »entpackt« das Programm erst in temporäre Dateien, um anschließend zu brennen.
Mit beiden Anwendungen gelingt die Verwaltung selbst großer Musikarchive. Die Zusatzinfos der ID3-Tags sind einfach zu bearbeiten und mittels Online-Titeldatenbank auf den neuesten Stand zu bringen.


Digitalisierungs-Service

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Wer den Aufwand der Digitalisierung in Eigenregie scheut, beauftragt statt dessen einfach einen auf die Digitalisierung spezialisierten Dienstleister. Dieser arbeitet mit hochwertigem Equipment fürs Abspielen und Aufnehmen. In Kombination mit entsprechendem Know-how gibt es Ergebnisse, die in Eigenregie erst nach vielen zeitintensiven Versuchen klappen.
Bei www.resound-records.de kostet der komplette Vorgang von einer LP zur CD, inklusive der Beseitigung von Knacken und Knistern, dem Teilen in mehrere Tracks und dem Angleichen unterschiedlicher Lautstärken, 15 Euro. Zum selben Preis arbeitet www.dreyermedia.de, beseitigt vor der Digitalisierung allerdings noch Staub und Schmutz mit einer Grundwäsche jeder Schallplatte. Der Dienst www.slimtunes.de ist auf komprimierende Ausgabeformate spezialisiert und kopiert auch auf Geräte wie etwa den iPod. Selbst die Titelinformationen pflegt der Anbieter, so dass die ID3-Tags korrekt sind. Die Preise sind abhängig von der Ausgabequalität (Bitrate) und liegen zwischen 18 und 20 Euro pro LP oder MC.
Zu den angegebenen Gebühren addieren sich jeweils noch die Kosten für den Versand zum Dienstleister und wieder zurück. Bei einer größeren Menge an Schallplatten kommt hier schnell eine stolze Summe zustande, so dass die Inanspruchnahme eines der Anbieter wohlüberlegt sein will.


Soundkarte aufrüsten

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Die Qualität der PC-Sound-Hardware stellt oft nicht zufrieden. Insbesondere dann, wenn es sich dabei um Lösungen handelt, die direkt auf dem Mainboard integriert sind. Typische Effekte einfacher Hardware sind beispielsweise hochfrequente pulsierende Pfeifgeräusche, die vom Computer selbst stammen.
Nur Zusatzhardware wie eine bessere Soundkarte oder eine spezielle A/D-Wandlerkarte beseitigen diese Störungen an den Audio-Eingängen. Ohne Schrauben geht es mit externen Soundkarten. Diese Geräte koppeln sich per USB an den Computer an und liefern allein schon deshalb gute Ergebnisse, da sie außerhalb des PC-Gehäuses sind. Vertreter dieser Geräteart sind beispielsweise Sound Blaster Audigy 2 NX von Creative oder die Terratec Aureon 5.1 USB. Beide sind für unter 100 Euro erhältlich.
Terratec bietet mit dem Phono PreAmp Studio USB eine knapp 100 Euro teure Lösung für den Anschluss eines Plattenspielers. Der integrierte Entzerrvorverstärker leitet das Signal an die mitgelieferte Softwarelösung. Programme anderer Hersteller können mit der USB-Box nichts anfangen.

Autor: swasi
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