WLAN-Sets
Bis ins letzte Eck

MobileWLAN

Es tut sich was bei WLANs: Neue Funktechniken wie MIMO sorgen mit höherer Reichweite für Furore. Acht WLANS-Sets treten gegeneinander an.

Diese Produkte haben wir verglichen

WLAN-Sets

Buffalo Airstation WZR-G108/WLI-CB-G108
Belkin F5D8230de4/F5D8010de
Netgear WPN824/WPN511
Asus WL-500G Deluxe/WL-100G
Gigabyte GN-B49G/GN-WMAG
D-Link DWL-926
Allnet ALL 0287/ALL 0282
Lancom Lancom 1811/MC-54ag


Mängel von WLANs

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Funknetze haben ihren festen Platz in Büro und Heim gefunden. Doch die Schwächen von WLANs werden immer deutlicher: Für zeitkritische Anwendungen wie Videoübertragungen sind die Funkverbindungen zu langsam. Stabile Verbindungen in großen verwinkelten Räumen oder durch Wände hindurch sind kaum möglich. Wände und Decken schwächen das Signal ab, Reflexionen an Metallteilen wie etwa Fensterstürze oder Beton-Bewehrungen tun ihr Übriges. Die kabellose Freiheit ist in Wirklichkeit also deutlich eingeschränkt.

Der neue Standard IEEE802.11n soll Abhilfe schaffen. Entscheidender Bestandteil des Standards ist die Mehr-Antennen-Technik MIMO (Multiple Input Multiple Output). Damit sind Datenraten von 108 MBit/s erreichbar, Experten diskutieren gar über 300 MBit/s und mehr. Zudem soll MIMO eine stabile Datenübertragung über größere Entfernungen ermöglichen.


Buffalo WZR-G108/WLI-CB-G108

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Die Airstation-Produkte von Buffalo überzeugen durch hohen und stabilen Datendurchsatz, umfangreiche Funktionen und eine einfache Bedienung. Zudem ist die Verschlüsselung mit einem Knopfdruck aktiviert und so auch für Laien kein Problem. Der Hersteller bietet obendrein eine kostenlose Hotline. Das Set aus Access-Point und PC-Card kostet 290 Euro.


Einfach und sicher

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Wichtigstes Testkriterium ist der Datendurchsatz der Kombination aus Router und PC-Card. Gemessen wird jeweils bei einer Entfernung von ein bis zwei Metern, wobei die exakte Distanz durch Signalqualität und Signalstärke bestimmt wird. Weitere Messungen sind der Datendurchsatz bei 22 Metern und die maximale Reichweite. Der Test umfasst unverschlüsselte Verbindungen, WEP mit einer Schlüssellänge von 128 Bit und sofern vorhanden das neuere WPA in den Varianten TKIP (Temporal Key Integrity Protocol) und AES.

Die beste Verschlüsselung nützt nichts, wenn sie nicht aktiviert wird. Eine einfache und intuitive Bedienung des Web-Interfaces ist daher wichtig für die Ergonomie. Ebenso erleichtern deutsche Dialoge im Menü des Routers wie auch im Steuerprogramm auf dem Client das Verständnis. Über Betriebszustand und Datentransfers geben Leuchtdioden Auskunft, die bei seitlicher Betrachtung immer noch gut zu sehen sein sollten.

Bei der Ausstattung zählen Treiber für unterschiedliche Betriebssysteme und die Möglichkeiten der Verschlüsselung. Dabei wird WPA höher gewichtet als das unsichere WEP. Da Router meist über längere Zeiträume im Betrieb sind, ist deren Leistungsaufnahme relevant. Gemessen wird der Verbrauch ohne Datentransfer. Die Endnote bestimmen auch Punkte wie LAN/WAN-Sicherheitsfunktionen, Absicherung des Internetzugangs und Qualität der Dokumentation.


Testergebnisse im Überblick

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