Britische Behörde warnt Bürger vor Trojanern aus Asien

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Gewerbsmäßig würden die Datendiebe aus Asien vorgehen, um sich Zugangsdaten und Geld zu erschwindeln, meldet die Sicherheitseinrichtung NISCC, die britische Entsprechung des deutschen BSI. Mails würden zudem vorgaukeln, von staatlichen Behörden zu kommen.

Das “National Infrastructure Security Coordination Centre” (NISCC), das zum britischen Innenministerium gehört, warnt: Eine Trojaner-Invasion aus dem asiatischen Raum infiltriere schon seit Monaten britische Behörden und Unternehmen, um vertrauliche Informationen der aus den Bereichen Transport, Telekommunikation und Finanzen zu ergaunern.

Die Trojaner, die sowohl über E-Mails als auch manipulierte Websites kämen, würden sich schon seit mehreren Monaten auf Industrie- und Staatsrechnern einnisten. Man könne die Angreifer nicht so einfach identifizieren, denn Beweise, die vor Gericht standhalten würden, existieren nicht – alle Daten wie Absender oder sogar IP-Adressen können gefälscht werden. Roger Cummings, Direktor der Sicherheitsbehörde, spricht von “gewerbsmäßiger Qualität”.

Nur durch harte Arbeit hätte man die Informationen so schnell wie möglich publizieren können. Am Ende folgt die übliche Erinnerung, Computer zu patchen: Die Systemfehler, die von den Trojanern genutzt werden, seien schon länger bekannt, aber bei Unternehmen, Konsumenten oder sogar dem Staat noch nicht beseitigt worden. (mk)

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