Prozess Novell gegen Microsoft geht weiter

Software

In zwei von sechs Punkten wird der Prozess wegen illegaler Wettbewerbsbehinderung fortgesetzt.

Novell lässt nicht locker: Nachdem Microsoft im Zuge einer Einigung 536 Millionen US-Dollar an Novell wegen unfairer Benachteiligung des Netzwerk-Betriebssystems Netware bezahlte, sitzt nun die Redmonder Office-Offensive auf der Anklagebank.

Novell wirft Microsoft vor, durch illegales Ausnutzen seines Betriebssystemmonopols die bis Anfang der 90er marktführenden Office-Programme WordPerfect und QuattroPro verdrängt zu haben. Der US-Bezirksrichter Frederick Motz kann bereits auf eine reiche Erfahrung in Prozessen gegen Microsoft zurückblicken.

Zur Begründung seiner Entscheidung, das Verfahren fortzusetzen, zitierte er unter anderem die inzwischen legendäre Email des damaligen Microsoft Abteilungsvize Jeff Raikes an den Grossinvestor Warren Buffett, in der Word und Excel als Kriegswerkzeuge beschieben werden, die zur Erhaltung der Windows-Dominanz eingesetzt werden. (fe)

Autor: fritz
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