Internet Explorer 7 macht?s Spyware und sonstigen schädlichen Code schwer

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Die nächste Version des Internet Explorer kommt offenbar mit erweiterten Security-Funktionen. Bei Microsoft will man vor allem auf die große Bedrohung durch herunter geladene Malware reagieren.

Die Konkurrenz schläft nicht, und so will man sich bei Microsoft mit dem siebten Streich in Sachen Internet Explorer vor allem über Sicherheits-Aspekte von anderen Browsern abgrenzen. Ziel ist es, Spyware und anderen ohne das Wissen der Anwender auf den Rechner geladenen Code in der Entfaltung zu hemmen.

Das will man erreichen, indem jedes Programm, das herunter geladen wird zunächst einmal beschränkte Rechte erhält. Das geht aus einem Weblogbeitrag von Rob Franco, einem wichtigen Entwickler bei Microsoft, hervor. Franco, berichtet, dass bei Aktivierung der Funktion ?Low Right IE? jedes herunter geladene Programm durch die so genannte ?User Account Protection? in seinen Rechten eingeschränkt wird.

Diesen Programmen ist es dann beispielsweise nicht möglich, auf das Autostart-Verzeichnis, die Registrierung oder die Einstellungen des Browsers selbst zuzugreifen. Da die meisten Privatnutzer als Administrator angemeldet sind haben schädliche Programme bisher oft leichtes Spiel. Allerdings wird diese sicherheitsbetonte Version des IE 7 erst mit Windows Longhorn zur Verfügung stehen. (ah/fe)

Autor: fritz
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