Experten warnen vor Würmern, die Sicherheitslücken ausspionieren und an Hacker übermitteln

SicherheitVirus

Sie nisten sich in ein System ein, scannen nach Sicherheitslücken und ungepatchten Micosoft-Produkten und senden die Informationen an Hacker, die diese wiederum für eine Feinplanung ihrer Angriffe verwenden können.

SpyBot.KEG war einer der ersten Würmer, der seine Schöpfer über Sicherheitslöcher in infizierten Netzwerken auf dem Laufenden hielt. Geht es nach Bruce Schneier, Autor in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift der ?Association of Computer Machinery?, ist er erst der Anfang. Schneier erwartet immer ausgefeiltere Scans der Verwundbarkeit ganzer Netzwerke. Die Erkenntnisse dieser Scans werden über eine Chatroom-Verbindung an lauernde Hacker übermittelt. Das berichtet das Magazin New Scientist.

Kriminellen Hackern wird es so ermöglicht, sich die schwächsten Glieder eines Netzwerkes herauszupicken, um von dort aus Spam zu versenden, DoS-Attacken zu fahren oder die Infektion auf das gesamte Netzwerk auszubreiten. Zudem sieht Schneier Peer-to-Peer-Netze die in Zukunft gewichtigsten Verteiler von Malware an. (ah)

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