Das neue PDA- und Smartphone-Betriebssystem von Microsoft heißt Windows Mobile 5. Hier die wichtigsten Neuerungen.
Codenamen Magneto
Smartphone mit Windows Mobile 5
Windows Mobile 5 wird das PDA- und Smartphone-Betriebssystem heißen, das bisher unter dem Codenamen Magneto gehandelt wurde. Microsoft bereitet damit dem Namenswirrwarr bei seinen Betriebssystemen für Pocket PCs, Smartphones und mobile Media-Player ein Ende.
Zu den wichtigsten Neuerungen von Windows Mobile 5 gehören die USB-2.0- sowie die Festplatten- und WLAN-Unterstützung, die Integration des Windows Media Players 10 und ein sicherer Speicher namens Persistent Storage. Damit gehen Daten wie E-Mails, Adressen oder Aufgaben auch dann nicht verloren, wenn der Handy-Akku leer ist.
Komplett überarbeitet wurden die Mobile-Office-Anwendungen. In der Vergangenheit zerstörte Word Mobile das Smartphone-Pendant der Desktop-Textverarbeitung komplexere Word-Dokumente mit eingefügten Bildern oder Aufzählungen, wenn die Files auf dem Smartphone verändert und gespeichert wurden. Das passiert jetzt nicht mehr. Excel Mobile kann jetzt auch Balken- und Tortendiagramme erstellen und der neue Internet Explorer kommt besser mit Frames-basierenden Websites klar. Erstmals findet auch Powerpoint den Weg auf die Smartphones (Powerpoint Mobile).
Darüber hinaus wurde das Benutzer-Interface der Smartphone-Version überarbeitet und an die der Pocket PCs angeglichen. Damit dürfte die Navigation auch mit den relativ kleinen Smartphone-Displays leichter fallen als mit aktuellen Windows-Handys wie dem Motorola MPX220. Letztendlich entscheidet aber der Handy-Hersteller, ob er die Raster-Ansicht oder die altbekannte Listenansicht wählt.









