Samsung und Nokia wollen Siemens-Rückzug nutzen

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Siemens geht, BenQ übernimmt. Doch Nokia und Samsung wittern Morgenluft im deutschen Markt und wollen mit Billig-Handys und neuen Vertriebsstrategien mächtig Dampf machen.

Die Kunden freut es, die Hersteller müssen büßen: Mobiltelefone werden noch günstiger. Sowohl Nokia als auch Samsung wollen mit Marketing- und Preisoffensiven die Siemens-Lücke füllen, bevor Nachfolger BenQ Fuß fassen kann. Die Mobilfunkprovider machen ohnehin Druck auf die Hersteller, ihre Preise noch weiter zu senken.

Bei den Hochpreismodellen sucht Nokia außerdem neue Wege beim Verkauf: Über Internet und Retail-Ketten wie MediaMarkt möchte man mehr Handys absetzen. Mit 40 neuen Modellen vor allem im Bereich der Smartphones will Nokia den Markt überschwemmen.

Auch Samsung kündigte eine Offensive an, meldet der Telekomunikations-Infodienst portel.de: Viele billige Geräte sollen die Lücke, die Siemens hinterlässt, schnell füllen. Nähere Informationen zu Samsungs Plänen sind bislang aber noch nicht bekannt gegeben worden. (mk)

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