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Vergleichstest: Festplatten
Massen-Speicher
Theoretischer Geschwindigkeitsvorteil
Vergleichstest: Festplatten
Bedeutet eine größere Festplatten-Kapazität gleichzeitig auch höhere Transferleistung? Nein. Unterscheiden sich zwei Festplatten nur in der Kapazität, aber nicht hinsichtlich Architektur und Konfiguration voneinander also etwa Schnittstelle, Cache-Größe, Drehzahl und Speicherdichte, liegt auch ihre Performance gleichauf. So nehmen sich zum Beispiel das 160-GByte-Parallel-ATA-Laufwerk Seagate Barracuda 7200.7 ST3160021A und die 80-GByte-Version ST340014A leistungsmäßig nichts. Letztere verfügt zwar lediglich über einen Platter (Magnetscheibe) mit nur einem Schreib-/Lesekopf, während die 160-GByte-Ausgabe ihre Daten mit vier Köpfen auf zwei Magnetscheiben verteilt mehr Schreib-/Leseköpfe ergeben im Prinzip mehr Performance.
Allerdings macht sich dieser theoretische Geschwindigkeitsvorteil in der Praxis nicht bemerkbar und liegt innerhalb der Messtoleranz der Benchmarks. Pro Festplattenserie untersuchen die Laboringenieure daher jeweils nur ein Laufwerk, bewerten dessen Leistung aber stellvertretend für die komplette Produktreihe.






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