Konfuser User: Schlechte Zahlen im IQ-Test für potenzielle Phishing-Opfer

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Die Security-Firma Mailfrontier stellt einen “Phishing-IQ-Test” im Netz bereit. Erfundene Mails sollen testen, ob der Kunde auf Phishing hereinfällt.

Um dem Phishing (Vorsetzen gefälschter Mails und Websites zur Erlangung persönlicher Daten) Herr zu werden, genügt nicht immer die passende Software – ein bisschen Gehirn ist auch nötig, um die Betrugsversuche rechtzeitig zu entdecken. Mailfrontier stellt auf seiner Website nun 10 Mails als Bilddatei dar, anhand derer die Nutzer die betrügerischen Phishing-Versuche identifizieren sollen. Neben der Auflösung erhält der Testkandidat auch eine Erklärung, an welchen Merkmalen er eine richtige Entscheidung hätte fällen können.

Von den weltweit 300.000 Nutzern, die bislang am Test teilnahmen, durchliefen nur 4 Prozent den Test ohne Fehler – aber immerhin wurde eine Trefferrate von 70 Prozent erzielt. Die genaue Datenanalyse von Mailfrontier Research ergab zwar eine Besserung bei der Fähigkeit, betrügerische Mails zu erkennen (Wert stieg von 68 auf heute 83 Prozent), aber eine sinkende Fähigkeit, seriöse Mails zu identifizieren (Wert sank von 81 auf 52 Prozent). (mk)

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