Druckersprachen – Postscript & PCL
Unterschiede von PCL und PS

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Die meisten hochwertigen Drucker unterstützen zwei Seitenbeschreibungssprachen: PCL (Printer Command Language) und PS (Postscript).


PCL vs Postscript ___

Die meisten hochwertigen Drucker unterstützen zwei Seitenbeschreibungssprachen: PCL (Printer Command Language) und PS (Postscript). Besonders im professionellen Bereich gilt PS noch als Standard, da beispielsweise Lithographen sich häufig nur mit PS problemlos verstehen. Der Hauptunterschied zwischen PCL und PS liegt in der Art, wie die Daten gerendert werden. Wählt man den PCL-Treiber aus, wird die Hauptrechenarbeit auf dem Computer erledigt. Ein PSTreiber hingegen sendet die vollständige Druckdatei ans Gerät, das sie selbst optimal aufbereitet. Deswegen arbeitet PCL meist schneller als PS. Zudem ist die Windows- Treiberoberfläche in der Regel unter PCL besser gestaltet.

Gleiche Bildqualität
Die Bildqualität zwischen PS und PCL ist vergleichbar. Allerdings gibt es immer wieder Software wie Photoshop oder Quark Xpress, die Funktionen nutzt, welche ausschließlich via Postscript originalgetreu umgesetzt werden können. Im Test unterstützen die meisten Geräte Postscript 3 und PCL 5e oder PCL 6. Günstige Modelle wie der Samsung CLP-500 reagieren dagegen nur über die Windows-Schnittstelle GDI. Der Hersteller Canon verwendet beim LBP-2440 eine eigene Druckersprache namens CAPT. Der Oki C5200N zeigt, daß GDI Drucker mit PCL- oder PS-Konkurrenten mithalten können, wenn es um bloße Geschwindigkeit geht.

Autor: swasi
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