Druck von US-Gremium: Microsoft will Windows XP verändern

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Die Kontrolle Microsofts nach dem Antitrust-Verfahren läuft im Stillen weiter. Nun hat Microsoft Änderungen in Windows XP zugestimmt.

Die Kritik an Microsofts marktbeherrschender Stellung brachte Microsoft nun dazu, Änderungen in Windows XP anzukündigen. Das noch immer aktive Antitrust-Gremium und das US-Justizministerium bemängeln am meisten, dass der Internet Explorer auch nach seiner Deaktivierung noch zu präsent ist: Das Icon des Browsers ist bei allen gespeicherten HTML-Dateien zu sehen, die Verknüpfung zum Explorer wird im Falle dessen Deaktivierung dennoch beibehalten. Microsoft sicherte nun zu, die kritisierten Sachverhalte zu beseitigen. Am Freitag will Richterin Kollar-Kotelly dazu eine Anhörung abhalten.

Das Überwachungsgremium, das die außergerichtliche Einigung zwischen Justizministerium und Microsoft auf ihre Einhaltung überprüft, muss sich nun auf Basis der gleichen Anschuldigungen mit Longhorn und Internet Explorer 7 beschäftigen. Zwar kündigte Microsoft hier eine “Entbündelung” an, doch die Kontrolleure trauen der Sache noch nicht ganz. (mk)

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