Dell distanziert sich von Schmäh-Mail

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Für die E-Mail, mit der ein Dell-Mitarbeiter vor den Produkten der chinesischen Konkurrenz warnte (wir berichteten), hat der Computerhändler offiziell Abbitte geleistet. Auf den übereifrigen Patrioten sollen disziplinarische Maßnahmen warten.

Dell-Sprecher Lionel Menchaca mochte sich laut TechWeb zwar nicht direkt bei dem angegriffenen chinesischen Unternehmen Lenovo entschuldigen, erklärte aber, dass es zu den Unternehmensrichtlinien gehöre, dass die Angestellten sich nicht zu Konkurrenten äußern sollten. Die E-Mail, in der darauf hingewiesen wurde, dass jeder Dollar, den ein Kunde für einen Lenovo-Rechner ausgebe, die chinesische Regierung unterstütze, nannte er bedauerlich und bezeichnete sie als Standpunkt einer Einzelperson.

Lenovo hat im letzten Jahr die PC-Branche von IBM übernommen. Dell wies in seinen Statements darauf hin, selbst mit einer Produktionsstätte in China am dortigen Markt zu partizipieren. (dj/ah)

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