Apple entschädigt Kunden früher iPods für zu kurze Akku-Laufzeiten

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Bis zu 100 Millionen Dollar muss der Konzern mit dem angebissenen Apfel ausgeben: Als Reaktion auf eine Sammelklage geschädigter Nutzer gibt es nun Gutscheine oder Bares.

Schon 2004 hatte Apple Probleme mit den ersten Modellen des Musik-Players iPod. Eine Sammelklage im kalifornischen San Mateo County erschüttert nun die Apple-Manager, denn auch die Personen, die für einen Akkuwechsel-Service “zum Vorzugspreis” im Jahr 2004 ganze 99 Dollar hinlegen mussten, können sich nun Geld in bar auszahlen lassen.

Der Akku, der in den ersten iPod-Modellen ausgerechnet zum Ende der Garantiezeit nicht mehr funktionierte und auch schon vor Garantie-Ende nicht die Laufzeit erreichte, die Apple in der Werbung angab, kostet das Unternehmen jetzt viel Geld: Nachdem Apple nun endlich den Fehler eingestand, werden Geräte ersetzt oder Entschädigungen gezahlt – als Gutschein oder in bar. Die Anwälte der Kläger gaben gestern die Einigung bekannt, das Gericht muss jedoch noch zustimmen.

Weil 2 Millionen Geräte, die vor dem 31. Mai 2004 verkauft wurden, betroffen sind, kann das den Hersteller bis zu 100 Millionen Dollar kosten. Endlich ist klar, warum das Apfel-Logo so angebissen aussieht. (mk)

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