Computex: Intels erster Dualprozessor-Xeon in 65 Nanometer

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Intel demonstrierte gestern Abend auf der Messe in Taiwan seine neuen Plattformen für Volume-Server und Workstations.

Intels ultrafein gerasterter neuer Xeon-Prozessor mit dem Codenamen “Dempsey” feierte gestern in Taipeh auf der Computex seine offizielle Premiere. Intels Chip ist die erste Dual-Core-CPU in 65-Nanometer-Strukturen. Das Unternehmen zeigt aber auch einen 90-Nanometer-Dual-Xeon (vorheriger Projektname “Paxville”) – vermutlich lassen sich hier schneller hohe Stückzahlen produzieren.

Intel zeigte zudem eine Kombination aus Paxville und dem E8500-Chipsatz, beiden Kernkomponenten der 4-Prozessoren-Plattform “Truland”. Der 65nm-Chip Dempsey sei dagegen für die Dual CPU-Server-Plattform “Benslay” und die Workstation-Architektur “Glidewell” vorgesehen.

Intel schmiss auch sonst viel mit Namen um sich, etwa “Blackford” für den verwendeten Chipsatz (FSB mit 1.066 MHz), “Sunrise Lake” für den zugehörigen schnellen I/O-Prozessor und “Gilgal” für den Gigabit-Ethernet-Controller. Da blieb vor lauter Namensnennungen kaum noch die Möglichkeit, sich zu merken, dass etwa Blackford Virtualisierungsfunktionen und den Aufbau von RAID-Systemen unterstützt. Das Intel-Management hat eben nicht Goethe gelesen: “Namen sind Schall und Rauch”. (mk)

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