Sony stattet Musik-CDs mit DRM aus

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Sony gab bekannt, eine Art Digital Rights Management à la iTunes bereits in einigen Veröffentlichungen getestet zu haben und in naher Zukunft im großen Stil einsetzen zu wollen.

Bisher statteten große Musikkonzerne ihre Silberlinge mit Kopierschutzverfahren aus, die neben der Kopierfähigkeit der Scheiben oftmals auch eine ansprechende Nutzung durch den Konsumenten verhindern. Nun möchte Sony einen neuen Weg gehen, indem man
die Technologie Extended Copy Protection( XPC) der britischen Firma First4Internet verwendet. Das berichtet “The Inquirer“.

Diese soll eine normale Nutzung der CD ermöglichen – das Kopieren eingeschlossen – aber im Gegenzug auch verhindern, dass die angefertigten Kopien ihrerseits vervielfältigt werden. Damit möchte man einen Schritt in Richtung einer fairen Nutzungsmöglichkeit für den Nutzer, bei gleichzeitiger Sicherheit für den Künstler machen. Hauptziel ist die Verringerung von unkontrollierter Schulhof-Piraterie.

Seit März wurde das System bereits auf 10 kommerziell vertriebenen CDs getestet, die insgesamt über eine Million Abnehmer fanden. Welche CDs das waren, berichtet Sony nicht. (ah)

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