Pentium D beinhaltet DRM-Funktionalität

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Nachdem sich Intel im Zuge der Präsentation seiner neuen Dual-Core-CPU Pentium D bedeckt hielt, informierte nun ein Manager des Konzerns über eingebettete Technologien zur Wahrung von Urheberrechten im Prozessor und dem zugehörigen 945-Chipsatz.

Wie australische Medien berichten, enthält Intels Dual-Core-Prozessor Pentium D (wir berichteten) nun doch DRM-Technologie. Dazu hüllte man sich bisher in Schweigen, welches nun der technische Manager von Intel Australien, Graham Tucker, brach, indem er bestätigte, dass die neue CPU in Verbindung mit dem zugehörigen 945er Chipsatz zur Durchsetzung von Copyrights Verwendung finden kann. Die Technologie soll dabei Microsofts DRM zuarbeiten und unterstützen.

Dahinter steckt die seit einiger Zeit vor allem durch Inhalte-Erzeuger beziehungsweise ?Anbieter geforderte Konzept der Trusted Computing Base. Demnach sollen Lizenzen direkt mit dem Motherboard des PCs verknüpft werden können, und nicht wie bis dato über das Betriebssystem. Weitere technische Details ließ sich Tucker jedoch nicht entlocken. (ah)

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