RPM Tuning simuliert Unfälle
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Rennspiele wie Need for Speed machen noch mehr Spaß, wenn sich Crashs und Schäden
direkt auf die Fahreigenschaften auswirken.

Aufgemotzt läuft schneller

RPM Tuning simuliert Unfälle

Dass Rennspiele, bei denen schmalbrüstige Serienautos nach und nach zu hochgezüchteten Rennboliden mutieren, Spaß machen, hat Electronic Arts formidable Reihe Need for Speed bereits wiederholt und mehr als erfolgreich bewiesen. RPM Tuning greift dieses Prinzip auf und reichert es mit einer Zusatzkomponente an: einem Schadensmodell. Das sorgt dafür, dass die Rennen noch einen Tick realistischer sind als etwa bei Need for Speed Underground 2. Ein weiteres Kriterium, das für das spaßige Game spricht: Die Vollversion kostet gerade einmal 20 Euro.

Alles in allem stehen dem Spieler acht Automobile zur Auswahl. Dass es sich bei den Fahrzeugen nicht um lizenzierte Modelle, sondern um fiktive Karren handelt, ist zu verschmerzen, zumal es weder am Fahrverhalten noch an der Optik etwas auszusetzen gibt. Je nach Vorlieben steigt der Spieler in einen Kompaktwagen ein, entscheidet sich für einen Pick-up oder wählt einen Sportflitzer.

Wegen des integrierten Schadensmodells muss der Spieler zumindest ein bisschen auf die Unversehrtheit seines Schlittens achten.


Nur Tuning hilft

RPM Tuning simuliert Unfälle

In der einfachen Grundausstattung sind diese Autos der computergesteuerten Konkurrenz hoffnungslos unterlegen, weshalb der Spieler nicht ums Tuning herumkommt. Zur Auswahl stehen die einschlägig bekannten Erweiterungen, beispielsweise Spoiler, Sportauspuff und Nitroeinspritzung. Sehr hilfreich: Vor dem Kauf eines Tuning-Teils erfährt der Spieler, welche Auswirkungen es auf die Fahrleistungen respektive das Handling hat. Diese Infos sorgen dafür, dass auch Spieler, die nur wenig Ahnung von Anpressdruck und Co. haben, die richtigen Entscheidungen treffen können. Wichtig ist aber auch die Optik. Je auffälliger ein Auto lackiert ist, desto größer ist der Ruhm des Fahrers.
Die aufgemotzten Karren fährt der Spieler dann in Einzelrennen aus, in denen er auf recht intelligent agierende Computergegner trifft, die kaum eine Abkürzung auslassen. Das bereits erwähnte Schadensmodell verhindert, dass der PC-Rennfahrer allzu sorglos mit dem Wagen umgeht. Verliert er beispielsweise aufgrund einer Kollision den Heckspoiler, so wirkt sich dies negativ auf Handling und Endgeschwindigkeit aus.

Auch die Optik ist wichtig: Je ausgefallener der Wagen lackiert ist, desto besser der Ruf seines Fahrers.


Rasante Missionen bringen Bares

RPM Tuning simuliert Unfälle

Herzstück von RPM Tuning ist der Abenteuermodus. In dieser Variante besitzt der PC-Rennfahrer ein eigenes Automobil, stattet es mit Leistung steigernden Ersatz- und Tuningteilen aus und lackiert es nach Belieben. Das dafür benötigte Geld erhält er, indem kleinere Aufträge erledigt. Diese Missionen reichen von einfachen Besorgungsfahrten über spannende Verfolgungsjagden mit der Polizei bis hin zu spektakulären Beschleunigungsrennen. Im Erfolgsfall wird der Spieler mit Geld oder neuen Tuning-Teilen belohnt. Mehr als 50 solcher Missionen muss der PC-Raser erledigen, so dass die Motivation lange anhält.
Die filmreife Hintergrundgeschichte wird in Form von verschiedenen Rendersequenzen erzählt, deren Gesamtlänge knapp 30 Minuten beträgt. Groß ist auch das Straßennetz der fiktiven Metropole, die der Spieler unsicher macht: Herstellerangaben zufolge entspricht es rund 100 Kilometern.
Neben der Einzelspielervariante ist auch ein Modus für zwei Rennfahrer vorhanden. Praktisch: In dieser Spielwelt fahren zwei Teilnehmer an einem Rechner um die Wette. Die Steuerung per Tastatur ist problemlos möglich, Geld für Zusatzhardware muss also nicht ausgegeben werden.
Die Demoversion umfasst sowohl den Abenteuermodus als auch Schnelles Rennen. Als fahrbarer Untersatz stehen Lolita, White Shark und Yeti Mach 1 zur Auswahl. Mit diesen Fahrzeugen lassen sich die beiden Kurse Beach Race und Downtown Cup 3 unsicher machen. Allerdings sind nicht alle Straßenabschnitte befahrbar.

Die computergesteuerten Gegner fahren ausgezeichnet und nutzen jede Abkürzung, die sich bietet, zu ihrem Vorteil aus.


Wissen über die Strecke

RPM Tuning simuliert Unfälle

Anstatt zu Beginn einer Karriere im Abenteuermodus das ganze Geld in das Motortuning zu stecken, sollte der PC-Rennfahrer seinen fahrbaren Untersatz gezielt verbessern. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang das Handling des Autos. Es empfiehlt sich, zunächst mehr Geld in Spoiler zu investieren und sich dann um die Motorleistung zu kümmern. Einzige Ausnahme stellt die Nitroeinspritzung dar, da diese in vielen Rennen für den entscheidenden Geschwindigkeitsschub sorgen kann. Gerne übersehen wird auch, dass das Bremssystem von enormer Wichtigkeit ist. Erfahrene Computerrennfahrer investieren deswegen frühzeitig Geld in eine bessere Bremsanlage.

Wissen, wo es langgeht
So wie ein Formel-1-Pilot jede Rennstrecke in- und auswendig kennt, muss auch der PC-Spieler über die Tücken der diversen Straßenabschnitte Bescheid wissen. Ist dem Rennfahrer zum Beispiel bewusst, dass nach einer scheinbar harmlosen Kurve eine enge Schikane folgt, kann er seine Geschwindigkeit bereits vor der Einfahrt in die erste Kurve so reduzieren, dass er in der nachfolgenden Schikane nicht mehr auf die Bremse treten muss. Dies bringt oft die entscheidenden Sekundenbruchteile, die zwischen Sieg und Niederlage stehen.

Solch abgedrehte Boliden wie der Yeti Mach 1 gibt es zunächst nur in der Spielvariante Schnelles Rennen.