NAS-Flash-Device: Open-e NAS SOHO
NAS-System in 10 Minuten

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Mit der Umrüst-Option NAS SOHO von Open-e lässt sich ein PC in ein NAS-System umbauen. Die Hardwareanforderungen dabei sind gering. Welche Systemvoraussetzungen der Computer erfüllen muss, verrät der Testbericht.

Testbericht

NAS-Flash-Device: Open-e NAS SOHO

In nur 10 Minuten lässt sich ein PC mit dem NAS-SOHO-Modul von Open-e zu einem NAS-Server (Network Attached Storage) umbauen. Damit kann auch in kleineren Netzwerken auf einfache Weise ein zentraler Speicherplatz bereitgestellt werden, auf den die einzelnen Client-Rechner Zugriff haben.

Das SOHO-Modul (Small Office Home Office) ist etwa so groß wie ein IDE-Stecker. Es wird in den IDE-1-Slot auf dem Mainboard gesteckt und schon kann der Speicherplatz der am IDE-2-Port angeschlossenen Festplatten für das NAS-System verwendet werden. Das System bootet nach dem Einschalten des PCs automatisch. Sobald der Anwender eine IP-Adresse vergeben hat, ist die Installation abgeschlossen.

Der NAS-Server beruht auf einem Linux-Unterbau, ermöglicht eine detailierte Rechtevergabe und arbeitet beispielsweise auch mit Windows Active Directory zusammen. Über die webbasierte grafische Oberfläche kann der Anwender das NAS-System von jedem PC im Netzwerk einrichten.

Das SOHO-Modul arbeitet mit Netzwerk-Clients unter Windows, Linux, Unix und dem Mac OS ab der Version 8.0. Die Systemvoraussetzungen sind minimal: 128 MByte Arbeitsspeicher und eine 600-MHz-CPU reichen bereits aus. Somit lassen sich ältere PCs sinnvoll als NAS-System weiternutzen. Zum Preis von 200 Euro ist die Umrüst-Option von Open-e dann deutlich günstiger als fertige NAS-Systeme. Einzig eine neue schnelle GBit-Netzwerkkarte ist für den PC noch als Zusatz-Equipment empfehlenswert.


Testergebnis

NAS-Flash-Device: Open-e NAS SOHO

Hersteller: Open-e
Produktname: NAS SOHO

Internet: Open-e Homepage
Preis: 200 Euro (Stand 06/05. Aktuelle Preise im Preisvergleich)

Technische Daten
Schnittstelle: IDE
Betriebssystem: Linux
Flash-Speicher: 256 MByte
Netzwerk-Clients: Windows, Linux, Apple OS ab 8.0 und Mac OS X

Pro & Contra
+ unkomplizierte Bedienung
+ geringe Hardwareanforderung
– keine S-ATA-Unterstützung

Gesamtwertung: gut
Leistung (40%): gut
Ausstattung (30%): befriedigend
Ergonomie (20%): gut
Service (10%): befriedigend