Suse Linux 9.3
Aufgefrischt

BetriebssystemOpen SourceSoftwareWorkspace

Suse hat eine neue Version seiner Linux-Distribution vorgestellt – mit aktualisierten GUIs und zahlreichen Updates, etwa auf Open Office 2.0.

Testbericht

Suse Linux 9.3

Zu den interessantesten Neuerungen zählt die Office-Suite Open Office in der neuesten Version 2.0. Allerdings handelt es sich dabei noch um eine Beta-Version, auch wenn sie mit dem Attribut »Novell-Edition« geschmückt wird. Sie bietet zwar eine Menge an Innovationen wie zum Beispiel eine extensive XML-Unterstützung und eine erweiterte Kompatibilität zu den Dateiformaten von MS Office, jedoch besteht die latente Gefahr, dass überraschend Bugs auftauchen.

Beim Surfen im Web kann der Anwender jetzt auf die neueste Firefox-Version zurückgreifen, die automatisch installiert wird. Ansonsten steht die breite Palette an Open-Source-Applikationen zur Verfügung, angefangen von Gimp 2.2 bis hin zum HTML-Tool NVU.

Der zunehmenden Verbreitung von Digitalkameras wurde mit den Tools Fspot, Gwenview, Digikam und Gthumb zur komfortablen Fotoverwaltung Rechnung getragen. Verbessert und erweitert wurde auch die Notebook-Unterstützung, die schon bei der Vorgängerversion einen hohen Stellenwert hatte. Sie umfasst die Unterstützung von Intel Centrino, Bluetooth, WLAN-Unterstützung und Energieverwaltung. Mit Linphone wurde zudem eine VoIP-Lösung zum Telefonieren via Internet eingeführt.


Fazit

Suse Linux 9.3

Zwar präsentiert sich die Distribution im gewohnten professionellen Outfit und mit zahlreichen Applikationen. Ob die Innovationen aber ein neues Release rechtfertigen, ist die andere Frage.

Plus
– verbesserte Notebook-Unterstützung
– breite Palette an Desktop-Anwendungen

Minus
– Open Office nur als Beta-Version

Info
Vertrieb: Novell-Suse
Preis: ab 90 Euro, Update ab 60 Euro
Plattform: Intel- und AMD-Architekturen (32- und 64-Bit)