Washingtons Funknetze stehen weit offen

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Große Pläne zu “Cyber-Security” belasten in den USA die Unternehmen. Dabei kümmert sich Washington offenbar selbst nicht: Wer will, kann sich auf eine Parkbank vors weiße Haus setzen und in die Regierungscomputer einloggen.

Ein Hacker auf einer Parkbank könnte sich in dutzende Netzwerke der US-Regierung einloggen, berichtet ein Washington-Korrespondent des australischen Infodienstes AustralianIT. Der Journalist bezieht sich dabei auf einen neuen Report, den er in die Finger bekam. Dem Papier zufolge arbeitet die Regierung auf Basis alter lückenhafter Sicherheitsstandards.

Der Report des ” US Government Accountability Office” (GAO) fand heraus, dass nur ganz wenige US-Behörden sicherstellen können, dass ihre drahtlosen Netze gegen Eindringlinge von außen abgesichert sind. An die Maßgaben des ” National Institute for Standards and Technology” habe sich wohl keiner gehalten – demnach sollen WiFi-Netze in der Regierung erst aufgebaut werden, wenn zuvor schon alle Sicherheitsrisiken bedacht wurden und in Guidelines an die IT-Abteilungen ausgegeben wurden. Die meisten IT-Leute haben nach Testanfragen des GAO aber nie so eine Vorgabe von ihren Vorgesetzten erhalten. (mk)

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