IBM-PC-Sparten-Käufer Lenovo will sich ab Februar 2006 weltweit vermarkten

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Die Marke des chinesischen Unternehmens ist bislang nur Kennern der Computerbranche bekannt. Mit den Notebooks aus der Thinkpad-Reihe will man die bisherige IBM-Marke als Türöffner für den Namen Lenovo nutzen.

Die IBM-PC-Sparte, inzwischen in Besitz der chinesischen Lenovo, bringt sich in Stellung, den Namen des neuen Eigentümers weltweit in die Gehirne der Verbraucher zu brennen. Ab Februar 2006 will der Konzern, dessen Marke nach eigenem Bekunden international “praktisch unbekannt” ist, Flagge zeigen und Marketing-Aktivitäten starten. Dies gab die US-Amerikanerin Frances O’Sullivan, Vizepräsidentin für Lenovo International, heute in Peking bekannt.

Mit Schwerpunkt auf der Notebook-Marke ThinkPad will Lenovo “von den globalen Marketing-Erfahrungen von IBM profitieren”. Im Gegensatz zum Namen Lenovo seien die ThinkPad-Notebooks gut im Gedächtnis der Konsumenten verankert und könnten daher dazu genutzt werden, den Namen Lenovo bekannter zu machen.

Das globale Marketingbudget für den Computerhersteller hatte sich Ende vergangener Woche die Werbeagentur Ogilvy&Mather erkämpft. (mk)

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