Fujitsu drückt bei PrimePower-Servern aufs Tempo

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Schon einige Monaten früher als ursprünglich geplant bringt Fujitsu in dieser Woche die neueste Version seiner Sparc64-V-Prozessoren auf den Markt, die eine weitere Beschleunigung bringen sollen. Zugleich ist dies die letzte Version des Prozessors, der durch den Dual-Core-Prozessor Olympus abgelöst werden soll.

Mit der neuen Version der Sparc64-V-Prozessoren erreicht Fujitsu eine Geschwindigkeit von mehr als 2 GHz; der genaue Wert ist davon abhängig, in welchem Typus von PrimePower-Server sie eingesetzt werden. Außerdem wurde beim On-Chip-Cache eine Größe von 4 MByte erreicht. Nach Angaben von Fujitsu soll der neu Chip gegenüber dem 1,3-GHz-Modell, das das Unternehmen vor zwei Jahren auf den Markt gebracht hat, die 1,6-fache Leistung bieten. Kunden, die neuere Chips einsetzen, können nach Einschätzung von Experten immer noch mit einer um 14 Prozent höheren Geschwindigkeit rechnen, während die Cache-Größe um etwa 50 Prozent wachsen soll. Angesichts der vorzeitigen Markteinführung des neuen Prozessors wird erwartet, dass auch die Produktion des Dual-Core-Chips Olympus, der den Sparc64 V ablösen soll, planmäßig ablaufen wird. (dj/mk)

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