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Vergleichstest: Prozessoren
Prozessor-Welten
Schneller Weg zum Speicher
Vergleichstest: Prozessoren
Das Testfeld setzt sich aus 50 Prozessoren zusammen, die auf drei verschiedenen Prozessorarchitekturen basieren: dem Intel Pentium 4 und Celeron mit ihren extrem hohen Taktraten, dem Mobilprozessor Pentium M und den AMD-Prozessoren mit ihren integrierten Speichercontrollern.
Die Architektur des Athlon 64 ist für eine gute Leistung bei niedrigeren Taktraten ausgelegt. Die Ursache für seine gute Leistung bei Office und 3D liegt aber im integrierten Speichercontroller. Der erlaubt kürzere Latenzzeiten als beim Pentium 4, durch den Umweg über die Northbridge des Chipsatzes dauert es bei der Intel-CPU länger, bis die angefragten Daten vom Arbeitsspeicher bereitgestellt werden. Besonders schnell beim Speichertransfer sind der Athlon FX-55 und der Athlon 64 4000+ (ehemals: FX-53).
Der Grund dafür ist der im Clawhammer-Kern integrierte Speichercontroller mit zwei Kanälen und dem 1 MByte großen Level-2-Cache. Bei den darunter angesiedelten Athlon-64-Typen mit Newcastle- oder Winchester-Core sind nur 512 KByte des schnellen Pufferspeichers vorhanden. Das drückt die Leistung. Den Athlon 64 mit Clawhammer-Kern bremst der einzelne Speicherkanal. Welche Auswirkung ein zu kleiner Level-2-Cache hat, zeigen AMDs Sempron-Chips mit 256 oder 128 KByte L2-Cache: Trotz relativ hoher Taktraten liegen deren Leistungswerte deutlich unter denen ihrer großen Geschwister. Wie klein der Cache ist, macht dabei kaum einen Unterschied.






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