Rechner-Preise in Deutschland werden wohl anziehen

KomponentenPCPolitikRechtWorkspace

Aufgrund drohender Abgaben der Hersteller an Verwertungsgesellschaften, sieht der Chef von Acer Deutschland schwarz für sinkende oder wenigstens konstante Computer-Preise. Er rechnet mit Steigerungen von bis zu 10 Prozent.

Schon bisher mussten Hersteller von Geräten (z.B. Kopierer), die der Vervielfältigung von urheberrechtlich geschütztem Material dienen, eine Abgabe zur Entschädigung der Urheber zahlen. Im Zuge der jüngsten Urheberrechtsnovelle wird die Höhe der Abgaben nicht mehr vom Gesetzgeber festgelegt, sondern von Verwertungsgesellschaften wie der VG Wort und den Herstellern der Geräte ausgehandelt. Seit 2001 läuft ein Musterverfahren, angestrengt von der VG Wort, das klären soll, ob PCs abgabenpflichtig sind.

Ein rotes Tuch für Oliver Ahrens, Chef von Computer-Hersteller Acer in Deutschland. Er rechnet mit Gebühren von bis zu 80 Euro, die für einen handelsüblichen PCs anfallen. Akzeptabel seien höchsten 7 Euro, so Ahrens gegenüber der Berliner Zeitung. Der Leiter von Acer macht auch keinen Hehl daraus, wer die Zeche schlussendlich zahlen wird ? der Kunde, an den diese weitergeleitet wird. (ah)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen