Rache am Chef ist Hauptmotiv für Computer-Sabotage

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Eine neue Studie des amerikanischen Department of Homeland Security kommt zu dem Ergebnis, dass Angestellte, die Computer sabotieren, die für ihr Unternehmen oder die nationale Sicherheit von hoher Bedeutung sind, dies vor allem tun, um es ihren Vorgesetzten heimzuzahlen.

Eine Untersuchung von CERT für das Department of Homeland Security kam bei Prüfung von Dutzenden von Fällen von Computert-Sabotage aus den letzten sechs Jahren zu dem Schluss, dass es sich bei den Verantwortlichen in der Regel um verärgerte Angestellte oder Ex-Mitarbeiter handelte.

Auslöser für die mitunter verheerenden Angriffe waren vergleichsweise geringe Anlässe wie disziplinarische Maßnahmen oder verschobene Beförderungen. Als Rache wurden wichtige Programme und Daten gelöscht, Pornographie auf die Website des Arbeitgebers gestellt oder gleich das ganze Netzwerk lahmgelegt.

In den seltensten Fällen erfolgten die Attacken spontan. Anzeichen wie unentschuldigtes Fehlen, Streit mit Kollegen und Unpünktlichkeit hätten auf die Schwierigkeiten hingedeutet, die schließlich zu den Sabotageakten geführt hätten, die fast immer zu verhindern gewesen wären. (dj)

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