Michael Dell bezweifelt Nachfrage nach Linux für Desktop-Rechner

BetriebssystemOpen SourcePCSoftwareWorkspace

Michael Dell hat zwar selbst fast 100 Millionen Dollar in den Linux-Distributor Red Hat investiert, glaubt aber nicht, dass dem Betriebssystem der große Durchbruch auf dem Desktop-Markt bevorsteht.

Vor ausgewählten Journalisten hat Michael Dell laut ComputerWire eindeutig Position dagegen bezogen, die Desktop-Rechner, die sein Unternehmen ausliefert, verstärkt mit Linux auszurüsten. Stattdessen wolle man das Betriebssystem vor allem auf den Precision-Workstations zum Einsatz bringen.

Als Grund für diese Strategie nannte Dell den Aufwand, der durch die Unterstützung von Linux entstehen würde. Bei rund 150 verschiedenen Produktplattformen sei es nicht profitabel; Linux auf jedem einzelnen Modell zu testen und Treiber bereitzustellen und den Support bei jeder einzelnen Konfiguration sicherzustellen. Zwar sei auf allen Desktops von Dell Linux einsetzbar, empfohlen werde jedoch weiterhin Windows XP. (dj/ah)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen