TESTS
Vergleichstest: Handy-Navigation
Per Handy auf Kurs
Inbetriebnahme und Systemwechsel
Vergleichstest: Handy-Navigation
Alle Tests werden bei den auf Symbian basierenden Navigationsprogrammen auf einem Siemens SX1 und auf einem Nokia 6600 ausgeführt. Für die Windows-Mobile-Variante Destinator SP wird das Smartphone SDA von T-Mobile verwendet. Alle Mobiltelefone werden im Test mit Standard-Herstellervorgaben betrieben.
Noch mehr als bei Palm oder Pocket PC muss bei einem Handy-basierten Navigationssprogramm Wert auf Benutzerfreundlichkeit und leichte Installation gelegt werden. Daher nimmt die Ergonomie im Test einen großen Stellenwert ein. Entscheidend sind hier die erste Inbetriebnahme nach dem Kauf sowie der morgendliche Start, bis die Route berechnet ist und zur Verfügung steht.
Wer morgens ins Auto steigt, möchte die Adresse eingeben und losfahren. Hier ist es wichtig, dass das Bluetooth-GPS-Modul nach dem Einschalten möglichst schnell die geografische Position ortet. Im Test wird jedes Modul nach zwölfstündiger Pause eingeschaltet und mit einem Palm One Tungsten T5 und der Software Coto-GPS gekoppelt. Gemessen wird die Zeit vom Einschalten bis zu dem Zeitpunkt, an dem mindestens drei Satelliten erkannt werden. Beim aktuellen Test umfasst die Zeitspanne alles zwischen 20 Sekunden und über 11 Minuten.
Die GPS-Module von Royaltek, die bei Route 66 und Destinator zum Lieferumfang gehören, scheinen sofort die korrekte Position zu erkennen. Dies wird über einen Trick erreicht: So verfügen die Module über einen Speicher, der sich die zuletzt gemessene geografische Position merkt und vorab ans Handy liefert. Aber auch insgesamt sind diese GPS-Empfänger mit 20 Sekunden die schnellsten im Test. Wird der GPS-Empfänger hingegen nach halbstündiger Pause wieder in Betrieb genommen, liegen alle Ergebnisse unter einer Minute.
Beim Systemwechsel wird bewertet, wie einfach das Navigationssystem auf ein neues Handy zu bringen ist. Dies ist bei Destinator, Active Pilot und Wayfinder unbegrenzt per Webinterface möglich. Route 66 hingegen lässt maximal drei Re-Installationen zu. Smart 2 Go ist momentan noch auf keine befriedigende Weise zu portieren.






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