Superhack: 16-Jähriger zapft weltweit Tausende Computer an

Sicherheit

Der Diebstahl von Cisco-Quellcode, der Einbruch in die Server der schwedischen Universität Uppsala oder in das Forschungsnetzwerk TeraGrid: In allen Fällen hinterließ ein 16jähriger Schwede seine Spuren. Der junge Hacker ist nun festgenommen worden.

Vor etwa einem Jahr gerieten Teile von Ciscos IOS (Internetworking Operating System) ins Internet und machten damit jahrelange Arbeit an Sicherheitsfunktionen zunichte. Fahnder in Schweden fanden den Übeltäter; der 16Jährige ist möglicherweise der Täter bei einem der größten Hacks aller Zeiten. Über die Server der Universität von Uppsala, die er sich erhackte, konnte er nicht nur Ciscos Netz knacken, sondern auch zahlreiche andere, darunter das US-Forschungsnetz TeraGrid, das mehrere Supercomputer verbindet.

Die Polizei weiß noch nicht, ob durch die Einbrüche echte Schäden entstanden sind, berichtet Spiegel online über den Fall. Die betroffenen Firmen und Institutionen würden den Fall herunterspielen, um ihre eigene Klientel nicht zu verschrecken, heißt es in dem Bericht. (mk)

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